Samstag, 9. Juli 2011

schicksal, oh schicksal.

Manchmal meint das Schicksal es nicht gut mit mir. Mit der Welt.
Manchmal fragt man sich, wofür man all das tut. Wozu man lebt.
Lebt man vielleicht wirklich einfach nur so; ohne Grund? Keiner weiß es.
Man soll vielleicht einfach nur neues Leben erschaffen; ihm Erinnerunge schaffen. Vielleicht soll man nicht mehr.

Ich kann alles nicht beschreiben. Man verliert und verliert; man gewinnt kaum etwas. Warum sind es gerade die Menschen, die ich kennen muss. Warum muss man binnen kurzer Zeit alles verlieren.

Mein Opa hat Krebs & meine Mama bekommt die Schuld dafür. Ist das gerecht?
Als wir diesen Anruf bekamen wollte ich einfach nur, dass er da ist & mich tröstet. Doch ich habe gelernt, dass der Mensch einen anderen Menschen braucht, der seinen Lebensstil ehrt. Dazu bin ich noch zu jung. Ich bin zu jung um zu verstehen, warum. Warum man lebt wie man lebt. Warum man handelt wie man handelt. Warum man all das nicht versteht.

So fühlt es sich an, wenn man seine beste Freundin verliert. Ausgerechnet an den Menschen, den man einmal über alles geliebt hat. Von dem man sich erhofft hat, dass er immer da ist.
Von der man sich erhofft hat, dass sie immer da ist.

Ich habe schoneinmal gesagt, dass das alles kaputt macht & ich habe schon wieder recht. Manchmal hasse ich es Recht zu haben.
Ich hasse es.

Sonntag, 3. Juli 2011

leben oder freundschaft?

Warum entscheidet man sich überhaupt?
Gegen Freunde & für das Leben? Gibt es diese Entscheidung überhaupt & darf es diese Entscheidung geben.

Ich dachte immer Freundschaft bedeutet, dass man den Anderen respektiert und seine Gefühle akzeptiert. Dass man sich alles erzählt und sich nicht anlügt; dass man zusammen lachen und weinen kann. Dass man einfach alles zusammen tun kann und weiß, dass man sich auf den Andereren verlassen kann!
Ist das mit Freundschaft nicht so? Oder habe ich etwas falsch verstanden, als es um die Regeln ging?
Ich weiß es nicht.

Alle reden auf mich ein; sie hätten dies gehört & sie hätten jenes gehört. Ich weiß nicht mehr, was ich glauben kann & soll.
Warum macht es mich so wütend? Eigentlich war es absehbar - oder nicht? Eigentlich hätte ich die Blicke schon am Anfang bemerken sollen. "Sie ist meins" sagten sie. Sie schrien es förmlich. Laut - raus in die Welt.

Naiv!

Sonntag, 12. Juni 2011

Verwirrt!

Alles verwirrt; alles lenkt ab! Die Fäden laufen immer zusammen.
Wie kann in zwei Monaten so viel Verwirrendes passieren?
So viele Dinge, so viel Kribbeliges, so viel Freude, so viel Gelächter, so viel Anne! Dinge, von denen man nicht genug haben kann!
So viel Leere, so viele Tränen, so viel Hass, so viel Trauer! Dinge, von denen ich genug habe!

Ich glaube bald bin ich wieder glücklich!

Donnerstag, 9. Juni 2011

Mittwoch, 8. Juni 2011

Kotzen.

Ich finde das Leben zum Kotzen.
Ich weiß nicht, was ich denken soll. Jeder hat eine Meinung, nur nicht meine.
Nichts gefällt mir mehr, alles ist egal.
Wie ich aussehe, ob ich esse, ob ich schlafe. Das alles ist viel zu überbewertet; das merkt man erst, wenn man sich so fühlt. Das Einzige was zählt ist Liebe oder Nähe. Mehr braucht man zum Leben nicht. Nicht mehr und nicht weniger.
Die alte Sucht ist wieder da. Kann es gerade noch unterdrücken um nicht abhängig zu werden. Es soll nicht so hässlich aussehen!
Ich will das alles nicht. Ich will nicht mehr rausgehen; ich will nicht mehr essen; ich will nicht mehr schlafen! Ich will einfach nicht mehr.

'Kopf hoch!' 'Das Leben geht weiter!' 'Du findest jemanden der viel toller als er ist!' 'Er hat dich gar nicht verdient.' Wer denn sonst, wenn nicht er?
Ich weiß, dass das nichts Besser macht, doch was habe ich noch zu verlieren?
Ich bin mürrisch, wie ein alter Herr. Mürrisch und unfreundlich! Doch, was habe ich noch zu verlieren?

Ich kann nichts mehr tun; ich habe alles zerstört, rabiat wie ich bin.
"Eben weil wir nicht perfekt zusammen passen, sind wir zusammen geklebt. Kleber kann man viel schwerer trennen als Puzzleteile!" - Was muss ich für eine Kraft haben?

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Sonntag, 5. Juni 2011

Jungendträume.

Ich würde mich gerne im Regen drehen., so dass mein Kleid herumfliegt.
Ich würde gerne Nachts durch die Stadt radeln und vollkommen ausgelassen die Menschen aus den Betten schreien.
Ich würde gerne tanzen, als gäbe es keinen Morgen.
Ich würde gerne vollkommen besoffen auf der Straße liegen und die Sterne anschauen.
Ich würde gerne an meinem Fenster sitzen und Eine schmöken.
Ich würde gerne mit meinen Mädels durch die Stadt gehen, so dass sich die Kerle umdrehen.
Ich würde gerne ans Meer fahren, ohne dass es jemand weiß.
Ich würde gerne Hand in Hand am Strand auf den Sonnenuntergang zulaufen und danach im Standkorb einschlafen.

Ich würde mit Nils gerne Nachts durch die Straßen ziehen.
Ich würde mit Anne gerne auf einer Wiese liegen und die Sonne genießen.
Ich würde mit Susanna gerne einen Shoppingnachmittag ohne Limit verbringen.
Ich würde mit Bibi gerne mit dem Fahrrad und Sonnenbrille auf der Nase durch die Welt fahren.
Ich würde mich gerne mit Lulu in einen Zug setzen ohne das Ziel zu kennen.
Ich würde mit Jasper gerne tanzen gehen, tanzen, tanzen, tanzen.
Ich würde mit Micky gerne durch die Stadt gehen und Pfiffe hören.
Ich würde mit Lennard gerne auf meiner Fensterbank sitzen und tief durchatmen.
Ich würde mich gerne in Johannes' Auto setzen und weg, weg, wegfahren.

& ich würde mit dir gerne auf dem Bunker sitzen und Rotwein trinken.

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Dienstag, 31. Mai 2011

schlechter Mensch.

Ich bin ein schlechter Mensch! Nein wirklich, das glaube ich allmählig wirklich. Aus tiefstem Herzen bin ich schlecht.

Ich habe einmal vor langer Zeit  mein Herz verloren. Ich weiß genau wo ich es verloren habe, aber ein Ritter bewacht es und lässt es nicht frei. Behält es einfach an, als wenn es sein Eigentum wäre.
Ich weiß nicht mehr, was ich fühlen soll. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Fühle mich leer und verlassen. Einsam.
Ich habe ein leichtes Herz. Manchmal fliegt es weg, weg von diesem Ritter. Für ein paar Stunden oder Tage, aber es wird immer zurückkehren an diesen dürsteren Ort. Immer.
Manchmal wünsche ich mir es hörte auf zu schlagen. Einfach so. Denn der Ritter wird es nie wieder anschauen oder es auch nur akzeptieren. Es liegt auf kaltem Steinboden, irgendwo in einem dunklen Keller! Ohne Ausgang; ohne Ausweg.

Ich bin ein schlechter Mensch, weil mein Herz versprochen ist und nie ankommen wird!

Mittwoch, 18. Mai 2011

danke bob marley!

You may not be her first, her last, or her only.
She loved before, she may love again.
But if she loves you now, what else matters?
She's not perfect, you aren't either, and the two of you may never be perfect together, but if she can make you laugh, cause you to think twice, and admit to being human and making mistakes hold onto her and give her the most you can.
She may not be thinking about you every second of the day, but she will give you a part of her that she knows you can break her heart.
So don't hurt her, don't change her, don't analyze and don't expect more than she can give.
Smile when she makes you happy, let her know when she makes you mad, and miss her when she's not there.
- Bob Marley

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Donnerstag, 12. Mai 2011

Geburtstag.

In neun Tagen habe ich Geburtstag; werde siebzehn.
Ich habe mich immer auf meinen Geburtstag gefreut. Der einzige Tag im Jahr den es sich zu feiern lohnt!
Mir geht es gut. Keinen Zweifel. Kein Wort, das dagegen spricht! Doch ich habe dieses Jahr keine Lust auf Geburtstag haben. Keine Lust auf feiern und keine Lust auf gefeiert werden.

Ich habe es geschafft, alles in eine Kiste zu packen. Ein einsamer schwarzer Schuhkaton. Sieht so mickrig aus. So überflüssig. Also würde ein Geheimnis in ihm wohnen, das niemand wissen will.
Doch so vieles fällt schwer. So vieles fühlt sich falsch an: falsche Blicke, falsche Worte.
Alle haben gesagt: Lass dir nicht dein Leben kaputt machen! Nicht so!
Doch das ist gar nicht so leicht. Wenn man all das vermisst was für einen früher so selbstverständlich war. Was man einfach genossen hat und die Welt um sich herum vergessen hat!

Ich glaube zum Geburtstag wünsche ich mir das, was wir nie hatten! Einen Knopf mit dem man die Zeit zurückdrehen und anhalten kann; sooft man will!
Man soll sich keinen Träumen hingeben! Man soll so vieles nicht! Man darf so vieles nicht!

Eigentlich sollte ich glücklich sein. Eigentlich sollte ich alles genauso verdrängen können. Eigentlich sollte ich alles auf die leichte Schulter nehmen können und mich wie die Größte fühlen. Eigentlich sollte ich glücklich sein.

Ich kann nicht einmal mehr schöne Sätze zu Papier bringen! Ich wage nicht einmal das gerade Geschrieben nocheinmal zu lesen, weil ich Angst davor habe, wie schlecht es ist!
Ich habe alles verloren; sogar meine Sprache. Ich hoffe, damit kann ich Zufriedenheit auslösen!
Scheiße!

Sonntag, 8. Mai 2011

kuchen backen.

Jetzt ist alles weg!
Die Gefühle sind in einen Schuhkaton gesperrrt und werden ins Regal gestellt.
Ich glaube nicht mehr an die Hoffnung; habe es viel zu lange getan. Das Einzige, was ich will ist ich sein. Mein Leben erleben.
Trotzdem lässt mich diese Sehnsucht nicht los. Keine Hoffnung; die wird nie zurück kommen. Nur das Verlangen seine Nähe zu spüren; ihn anfassen zukönnen; sein Gewicht auf mir zu spüren. All das.
Würde sich eine letzte Nacht wünschen; in der die Welt still steht & es nur uns gibt.
Eine letzte Nacht ...

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Jason Derülo - In my Head