Donnerstag, 5. Mai 2011

planlos.

Ein Frühstück.
Ein Spaziergang durch die Sonne.
Einfach dastehen und in deine Augen schauen.
Gespräche und Nähe.
Einen Film ausleihen.
Dir beim Kochen zu sehen und glücklich lächeln.
Dort den Abend verbringen, wo die Zeit so schnell verstreicht.
Eine Flasche Wein auf dem Bunker.
Die Sterne anschauen.
Ein Mondscheinspaziergang; Hand in Hand.
Neben dir einschlafen und deinem Atem lauschen.
Aufwachen und in diese Augen schauen.
Ein Frühstück...

Das Leben wäre so einfach.
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David Choi - Rolling in the Deep

Freitag, 29. April 2011

eine Sms die ihr Ziel nie erreicht hat.

Ist das nicht komisch?
Jetzt sitze ich hier auf dem Bunker. Dem Bunker auf dem ich sonst meine Ruhe finde. Dem Bunker auf dem wir so oft saßen. Der von Kerzen übersäht war. Und fühle mich wie der einsamste Mensch der Welt.
Unendliche Traurigkeit macht meine Lider schwer.
Ich warte. Doch auf was? Auf wen?
Vielleicht auf jemanden der kommt und mich hier herausholt. Doch wie soll das passieren? Niemand weiß dass ich hier sitze und niemand hat danach gefragt.
Hinterlasse Kreidespuren, die niemals jemand lesen wird.
Kann nicht aufstehen; die Gedanken halten mich fest und die Sehnsucht frisst mich auf.
Ich kann nicht mehr.

Donnerstag, 28. April 2011

Glück?

Wer sagt einem was richtig ist?
Wer sagt einem, dass man das richtige tut?
Niemand. Niemand ist da, der einem einen Rat gibt, der einem zuflüstert, was das Richtige ist.
Das Herz kann nicht schreien. Es kann nur weinen. Weinen über all das Schlechte auf der Welt.

Wenn ich aus meinem Fenster sehe, sehe ich Menschen die glücklich sind. Menschen die verbissen gegen den Wind ankämpfen und Menschen, die zu einem Ziel fahren, was sie glücklich macht.
Doch was ist Glück. Vollkommenes Glück?

Vielleicht ist Glück dieses Gefühl der vollkommenen Hingabe. Dieses Gefühl, dass man bekommt, wenn eine Person so nahe ist, dass es prickelt.
Vielleicht ist Glück dieses Gefühl der Sehnsucht. Der erfüllten Sehnsucht. Vielleicht ist Glück wirklich das zerreissende Gefühl des Sehnens, nach einer Person die man liebt.
Vielleicht ist Glück das Lachen, welches einem in den Ohren schallt. Aus vergangegen Zeiten, aus einem anderen Leben.
Vielleicht ist Glück eine kleine Berührung, die alles verändert. Eine Berührung, ein Lächeln und ein Kuss.
Vielleicht ist Glück auch eine Flasche Rotwein, irgendwo entkorkt, man weiß nicht mehr so genau wann und wo. Halb leer. Halb voll. Das Leben geht so schnell.
Vielleicht ist Glück aber auch eine Zigarrette. Ein Gespräch, dass genau so lange dauert, bis man sie auf den Boden wirft und elendig im Staub zertritt.
Vielleicht ist Glück auch die Nacht. Die Nacht in die man eintauchen kann ohne erkannt zu werden.

Ja, vielleicht ist all das Glück und ist es doch nicht!
Keiner weiß, was Glück ist. Keiner kann das Glück beurteilen; ihm ein Gesicht, geschweigedenn einen Namen geben.

Für mich ist das Glück einfach da. Es kommt und es geht, wann es will.
Oft ist das Glück für mich einfach nur dazuliegen und den Atem des Menschen zu hören den man liebt.
Oft ist das Glück für mich einfach nur ein Lächeln. Ein Lächeln, das nur mir gehört und das für immer besteht.

Wer weiß schon was Glück ist.
Ich weiß es nicht.

Mittwoch, 27. April 2011

Johann Wolfgang von Goethe: die fünfte Elegie

Froh empfind ich mich nun auf klassischem Boden begeistert,
Vor- und Mitwelt spricht lauter und reizender mir.
Hier befolg ich den Rat, durchblättre die Werke der Alten
Mit geschäftiger Hand, täglich mit neuem Genuß.
Aber die Nächte hindurch hält Amor mich anders beschäftigt;
Werd ich auch halb nur gelehrt, bin ich doch doppelt beglückt.
Und belehr ich mich nicht, indem ich des lieblichen Busens
Formen spähe, die Hand leite die Hüften hinab?
Dann versteh ich den Mamor erst recht:
ich denk und vergleiche,
Sehe mit fühlendem Aug, fühle mit sehnender Hand.
Raubt die Liebste denn gleich mir einige Stunden des Tages,
Gibt sie Stunden der Nacht mir zur Entschädigung hin.
Wird doch nicht immer geküsst, es wird vernünftig gesprochen,
Überfällt sie der Schlaf, lieg ich und denk mir viel.
Oftmals hab ich auch schon in ihrem Atem gedichtet
Und des Hexameters Maß leise mit fingernder Hand
Ihr auf den Rücken gezählt. Sie atmet in lieblichem Schlummer,
Und es durchglühet ihr Hauch mir bis ins Tiefste der Brust.
Amor schüret die Lamp' indes und gedenket der Zeiten,
Da er den nämlichen Dienst seinen Triumvirn getan.

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Montag, 25. April 2011

Im Blick der Zeit.

Menschen kommen und gehen; die Stadt wird fremd.
Nur sie steht da und schaut in den Himmel. Die Zeit läuft so schnell; die Menschen haben keine Gesichter. Das einzige Geräusch ist ihr Atem; unregelmäßig und leise.
Eine der Gestalten löst sich aus dem Fluss und kommt auf sie zu. Stellt sich neben sie; legt den Kopf in den Nacken.
Ihre Hände berühren sich. Ein Kribbeln liegt in der Luft.
Sie dreht den Kopf, nur ein bisschen. Gerade soviel um das Gesicht zu sehen.
Als sie ihn erblickt muss sie lächeln und greift seine Hand fester.

"Ich glaube so fühlt sich Liebe an!" denkt sie noch; schließt die Augen und lässt sich von vollkommenem Glück berauschen.

Montag, 21. März 2011

Keinen Sinn.

Ich würde manchmal gerne einen Tag öfters erleben. Den Heutigen zum Beispiel. Immer und immer wieder.
Die Sonne auf meiner Haut und seine Hand in Meiner.
Alles ungerecht. Alles verloren.
Gerade, wenn man eine Stütze gefunden hat. Gerade, wenn man jeden Morgen für Etwas aufsteht, dann wird es einem aus den Fingern gerissen.
Ich weiß nicht mehr, was ich falsch mache. Ich weiß nicht mehr, was ich richtig mache. Ich weiß nicht mehr, was ich überhaupt mache. Egal was es ist, es wird bestraft.
Das Leben macht keine Ausnahmen.

Sonntag, 16. Januar 2011

Zeilen.

Lest ihr diese Zeilen auch, wenn ihr auf der anderen Seite der Welt seid?
Wisst ihr, dass ich gerade euch meine?
Ahnt ihr, was ihr hier alles zurückgelassen habt?
Träumt ihr manchmal noch von uns?
Es gibt Tage da vergisst man alles. Doch muss man nicht immer an alles Vergangen zurück denken um Neues zu beginnen?
Ich bin ein Mensch der großen Worte. Worte, die mir in den Kopf fliegen & über die ich dann schreibe.
Einfache Wörter.
Ich bin ein Mensch der großen Gefühle. Verspüre Etwas in mir & schreibe dann darüber.
Einfache Gefühle.
Doch es gibt Dinge, über die man oft & öfter schreiben kann & die man doch nie begreift.
Sehnsucht.

Hey, du!
Ich vermisse deine Art. Deine Gelassenheit. Deine Energie. Deine Funken. Deine Ironie.
Kann die Dinge kaum zählen, die ich mit dir verbinde. Kann kaum aussprechen, was ich alles, an dir liebe.
Wir haben gehasst & geliebt. Zusammen geträumt & uns verkracht. Haben zusammen geweint & gelacht. Eben das, was Freundinnen tun. Freundinnen.
Doch diese Wärme. Dieser Duft wird immer bei mir sein.


Hey, du!
Ich vermisse deine Art. Deine Leichtigkeit. Deine Liebe. Deine Ideen. Deinen Zauber.
In 2D bist du hier geblieben & doch höre ich in den tiefen Ecken meines Herzens oft dein Lachen.
Wir ähneln uns in vielen, vielen Dingen. Haben oft über das Gleiche gelacht & das Gleiche gedacht.
Diese kleine Prise Verrücktheit wird mein Herz behalten. Immer.

Lest ihr diese Zeilen auch, wenn ihr auf der anderen Seite der Welt seid?

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Sonntag, 2. Januar 2011

bleiben.

Manchmal ist es schwer realistisch zu sein.
Manchmal ist es schwer die Wahrheit zu sagen.
Manchmal ist es schwer man selbst zu sein.
Manchmal ist es schwer zu genießen.
Manchmal ist es schwer keine Angst zu haben.
Manchmal ist es schwer über etwas hinwegzusehen.
Manchmal ist es schwer zu lieben.
& manchmal ist es schwer zu hassen.

Doch es ist ganz einfach die Augen zu schließen, tief durchzuatmen und ein wenig Leben durch den Körper sausen zu lassen.

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Samstag, 4. Dezember 2010

aloe blacc.

i had some good old buddy his names is whiskey and wine.
and for my good old buddy i spent my last dime.
my wine is good to me it helps me pass the time.
and my good old buddy whiskey keeps me warmer than the sunshine.

Sonntag, 21. November 2010

Steinboden.

Ihre Beine tun weh. Der Steinboden wird auch nach Stunden nicht bequemer.
Das Haus ist leer und still. Der einzige Mensch der hier ist, ist sie. Keine Schritte. Keine Stimmen. Nur die leise Musik aus dem Laptop vor ihr durchbricht diese zähe Stille.
In ihrem Kopf definiert sie Wörter. Unwichtige Begriffe. Liebe; Einsamkeit; Sehnsucht. Kaum ein Mensch kennt diese Wörter noch.

Hat keine Lust mehr auf irgendwas. Will weg aus dem Alltag. Kein Geld. Zu viel Zerrissenheit.
Verschwendet zu viele Tage mit sinnlosem Warten. Warten auf Wunder. Auf nette Gesten. Auf Zweisamkeit. Warten auf.
Kann nichts mehr schreiben. Kann nichts Fröhliches in ihre Geschichten bringen. Will keine mit Traurigkeit verpestete Dramatik auf das Papier zaubern.

Hat sich alles selbstzuzuschreiben. Zeigt Gefühl & es ist das Falsche. Tut nichts & es ist das Falsche.
Will manchmal einfach aufgeben.

Der Boden wird immer unbequemer. Doch das macht ihr nichts. Sie ist unbequeme Situationen gewohnt.

Sie will kein Mitleid. Keine gutgemeinten Worte. Die alle Menschen irgendwann einmal hören.
Sie hat sowiso nicht viele Menschen, die das tun könnten. Einfach nette Gesten.
Kaum eine handvoll Menschen ist da. Hat es bis hier mit ihr durchgehalten.
Für so etwas Wunderbares gibt es keine Worte. Jedenfalls kennt sie keine.
& doch ist sie alleine.

Ihre Beine tun weh ...