Dienstag, 6. Juli 2010

11. & Letzter Abend.

Morgen hab ich ihn wieder. Wieder, wieder, wieder.
Ich habe den wunderbarsten Freund der Welt. Er sagt die wunderbarsten Sachen. Morgen.
Ich liebe ihn.

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Lady Gaga - Alejandro

Immernoch 10. Abend.

Woran erkennt man eigentlich, was Freundschaft ist?
Und vorallem, wie lange kann wirkliche Freundschaft halten? Ewig?
Können die Freundschaften, die man jetzt hegt und pflegt auch noch in 50 Jahren bestehen?

Freundschaften sind besonders. Jede Freundschaft hat einen anderen Anhaltspunkt. Aber alle Freunde lachen zusammen & sie weinen zusammen. Aber ist es wirklich nur das, was Freundschaft ausmacht?
In allen Filmen, Serien & Büchern dieser Welt sind es immer nur diese beiden Dinge, die Freundschaft ausmachen. Nie wird etwas anderes beschrieben. Ich denke, dass noch ein paar andere Dinge dazu gehören.
Vertrauen; Verzeihen; Beistehen; Herzhalten. Alle diese Dinge & noch viel mehr machen eine Freundschaft aus. Außerdem gibt es da noch dieses ganz kleine Detail. Dieses winziege Ding, was in meinen Augen das wichtigste Puzzlestück ist: Strahlende Augen & ein strahlendes Herz. Ja. es klingt komisch, aber das ist es für mich. Freundschaft ist für mich, wenn ich einem Menschen bit strahlenden Augen & einem strahlenden Herzen gegenüber treten kann, ohne mit Gedanken machen zu müssen, was ich sage, oder was ich tue. Das ich dem Menschen genau dieses Strahlen geben kann & weiß, dass er es bewahrt & für mich weiter strahlen lässt. Das ist Freundschaft in meinen Augen. Aber nur diese wunderbare Art von Freundschaft. Die, die sich so schwer zu finden & dann schwer zu halten lässt ...

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stromae.

Montag, 5. Juli 2010

10. Abend.

Wie weit können Menschen gehen? Wann zerstören sie alles?
Jeder muss seine Grenze selbst ziehen. Darüber kann ich nicht urteilen. Das erste Mal kann ich darüber nicht urteilen. Das erste Mal. Man kann durch soviel etwas zerstören. Man kann einen Schritt zu viel machen & alles zusammenbrechen lassen. Zu leicht.

Nur noch ein Abend. Noch ein einzieger Abend. Dann hab ich ihn wieder. Meiner. Meiner. Meiner. Meiner.

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Heute kein Zug. Heute bin ich glücklich. Wirklich, einfach glücklich.

9. Abend.

Was würde passieren, wenn jeder Mensch so leben würde, wie er wollte?
Würden alles besser leben. Ihr Leben lieber leben? Oder würden sich alle streiten & die Welt würde Kopf stehen? Darf man heutzutage überhaupt noch so leben wie man will, oder wird man in eine Rolle reingezwängt, die einem vielleicht viel zu klein ist, oder an allen Stellen zwickt & kratzt?
Ich glaube wir müssen viele Kompromisse eingehen in unserem Leben. Müssen viel einstecken & verändern uns ständig. Doch für was sollte man sich ändern? Für was sollte man Gewohnheiten aufgeben oder neue anfangen? Für die Liebe? Für die Freundschaft? Für das eigene Gewissen? Gewissen ... was ist das & hat es jeder? Das Gewissen lässt einem Menschen Gefühle fühlen. Aber wie stark? Wann bekommen Menschen ein schlechtes Gewissen?

Fragen über fragen. Wenn man sich ändern will für jemanden, oder für etwas, was einen wirklich am Herzen liegt, sollte man es tun. Sollte einfach Augen zu machen & es durchziehen. So schwer es auch klingt. Gewohnheiten anfangen ist übrigens leichter als damit aufzuhören. Glaube ich zumindestens. Aber mit Liebe im Herzen kann man so vieles schaffen. Kann so vieles bewegen.
& damit ändert man wieder sich selbst. Also kann man nicht so leben, wie man will. Kein Mensch kann das. Keiner. Alle müssen nach einem Prinzip leben, einem Prinzip was sich Hingabe nennt. Hingabe. Ja. So komisch es klingt. Aber ja. Hingabe. Man kann sich für alles aufgeben. Man kann sein Leben für alles bezwingen. Aber Hingabe. Der Pfad zwischen Hingabe & Aufgabe ist so klein. Man muss vorsichtig sein nicht abzurutschen. Hingabe. So schwer zu verstehen & so schwer zu befolgen. Aber das ist vielleicht der Schlüssel. Hingabe. Hingabe & Vertrauen. Hingabe, Liebe & Vertrauen. LEBEN!

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Um 4:09 fährt der nächste Zug nach Hamburg.

Samstag, 3. Juli 2010

8. Abend.

'& dann verlass ich deine Stadt. Ich seh zurück & fühl mich schwer. Weil gerade angefangen hat, was du nicht willst & ich zu sehr. Ich bin der Regen & du bist das Meer.'

I've lost my soul.

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Von Zügen, brauche ich gar nicht mehr zu sprechen.

7. Abend.

Ich könnte kotzen. Ich könnte schreien. Ich könnte rennen. Laufen. Schreien. Kotzen. Hassen. Weinen. Kotzen. Rauchen. Kotzen. Weinen. Laufen. Laufen. Hassen. Immer weiter laufen.
Ich will das nicht. Will das alles nicht mehr. Kann nicht mehr. Laufen. Immer weiter laufen.

Ich hab die besten Mädels. Die wunderbarsten Freundinnen. Gold. Platin. Gold. Unbezahlbar. Unaufwiegbar. Wunderbar. Ich weiß nicht, was ich ohne sie tun würde. Sterben? Vielleicht. Abhauen?. Auf jeden Fall! Verzweifeln? Ja. Ja. Ja. Ja. Scheiße.

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Um 5:35 fährt der nächste Zug nach Hamburg.

Donnerstag, 1. Juli 2010

5. Abend.

Seine Stimme. So wunderbar warm & weich. & ich? Wortkotze. Scheiße.
Ich hab gemerkt, wie sehr ich ihn eigentlich vermisse. Ich will, dass er neben mir liegt. Mir ins Ohr flüstert, dass er mich liebt & dann so anlächelt. So wundervoll. So wie nur er es kann.
Da ist so viel in meinen Gedanken, was mich beschäftigt. Was mir keine Ruhe lässt. Fensterbankgedanken. Gedanken zum Runterstürzen, zum Fallen. Gedanken zum Weglaufen. Zum einfach Auf & Davonlaufen. Weg, weg, weg von hier.

Noch eine Woche.

Samstag sehe ich meine Seele wieder. Vielleicht. Niemals so wie früher, niemals. Aber es wird helfen. Wird mich vielleicht aufschauen lassen. Vielleicht ein bisschen weiterhelfen. Er war doch sonst immer für mich da, wenn es mir schlecht ging. & ich für ihn. So gut ich eben konnte. Doch ich hab mich so verändert. Bis so hässlich geworden. So gräßlich. Nicht unbedingt Äußderlich. Nein, da habe ich mich kaum verändert, aber Innerlich. Im Herzen. In der Seele. Ich bin ein abscheulicher Mensch geworden. Ein dunkler, egoistischer Mensch. Das merke ich immer, immer, immer mehr. Das muss ich ändern. Einfach ändern. Ich kann jedenfalls nicht so weitermachen wie bisher. Scheiße.

Verdammt. Das ist mein 48. Blogeintrag & ich bin immernoch das Selbe. Ich rede immer über das Selbe. Mache mir immer & immer wieder über das Gleiche Gedanken. Ich bin keinen Deut schlauer geworden, in diesen 6 Monaten. 6 Monate. Wie schnell die Zeit doch vergangen ist. Silvester kommt mir vor, als hätten wir es erst letzte Woche gehabt.
Gräßlich, wie eintönig mein Leben doch ist. Nie passiert etwas Neues. Es ist immer nur die selbe Scheiße. Immer & immerwieder das Gleiche. Ich weiß doch auch nicht mehr, was ich machen soll. Selbstverstümmelung hilft nicht. Weder auf die Eine, noch auf die andere Art.
Ich werde etwas finden, dass mir hilft. Etwas wirklich Großes.
& jetzt ziehe ich die Beine ein. Langsam wird es kalt hier draußen. Die Nacht ist klar. Die Jungs haben das perfekte Wetter. Wie ich sie beneide. Beneide, Beneide, Beneide. Ich liebe ihn.

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Um 4:09 fährt der nächste Zug nach Hamburg.

Dienstag, 29. Juni 2010

4. Abend.

Muss man Altes aufgeben & ganz hinter sich lassen um Neues anzufangen?

Beides vielleicht. Vielleicht das Eine mehr. Es ist schwer zu sagen, was stimmt & was nicht stimmt. Ich meine, wenn man alles Alte immer hinter sich lassen müsste, könnte man ja nie weiterleben. Nie irgendetwas Neues anfangen. Das kann also nicht stimmen.
Aber vielleicht. Vielleicht. Vielleicht muss man es doch tun. Wenn es alles kaputt macht. Wenn es eine alte Gewohnheit ist, die man nicht ablegen kann. Ein alter Gedanke, oder ein altes Gefühl.
Nein, nein. Das kann nicht sein. Das kann einfach nicht. Dann könnte man ja nie weiterleben.

Vermissen. Schlimme Sache. Seit einem Monat vermissen. Eine viel schlimmere Sache. Den wichtigsten Menschen in seinem Leben vermissen. Das Schlimmste.
Nähe vermissen ist etwas ganz anderes. Aber Herz UND Seele vermissen. Das ist gräßlich. Mein Herz kommt wieder. Mein Herz wird mich wieder anlächeln, mich in den Arm nehmen, wieder für mich da sein. Aber meine Seele. Die hab ich verloren. Hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Hat mich stehen lassen. Hat mich alleine in dieser großen Welt gelassen. Ich brauch jetzt mein Herz. Damit ich weiterleben kann. Aber es kommt nicht. Es dauert so lange. Ich brauch mein Herz. Ich brauche es. Ich brauche es.

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Um 4:09 fährt der nächste Zug nach Hamburg.

Montag, 28. Juni 2010

2. Abend

Ich würde gerade alles für einen Kuss von ihm geben.
& für Zigaretten.
Jetzt sitze ich hier. Es ist halb drei. Der Wind ist kühl, auch wenn es heute draußen heiß war. Langsam wird die Fensterbank auch kalt.
Kalt. Ja. Kalt. Herzkalt. Begeisterung sieht anders aus. Nur ein Stück. Irgendein Stück. Schmuck. Eine Sonnenbrille. Ein T-Shirt. Herzkalt.

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Um 4:09 fährt der nächste Zug nach Hamburg.

Samstag, 26. Juni 2010

1. Abend.

Jetzt erst wird mir bewusst, dass er morgen weg ist.
Ich weiß, vielleicht ist das kindisch. Vielleicht ist das falsch & vielleicht übertreibe ich auch, aber er fehlt. Auch wenn wir uns oft mal 2 oder 3 Tage nicht gesehen haben.
Heute ist er noch nicht einmal weg. Er schläft zu hause in seinem Bett & träumt friedlich vor sich hin.
Aber vielleicht fehlt er mir, weil ich weiß, dass er ab morgen länger weg ist. Länger als sonst. & so unerreichbar. Nicht einfach nur nicht hier bei mir, sondern weg. Ganz einfach weg aus dieser Stadt. Unerreichbar.
Mein Bauch protestiert. Will ihn nicht gehen lassen.
Ja. Wahrscheinlich übertreibe ich. Ganz sicher, tue ich das.

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Um 6:35 fährt der nächste Zug nach Hamburg.